Hegering Wennigsen

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Anzahl Mitglieder 124
Gesamtfläche 5.219 ha ohne Staats- und Klosterforsten
Wildarten Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Fuchs, Hase, Dachs, Tauben, Enten, Marder

Der Hegering Wennigsen wurde 1952 nach Wiedererlangung der Jagdhoheit in der Bundesrepublik aus der Taufe gehoben, obwohl bereits in den 1930`er Jahren ein Hegering Wennigsen existierte, allerdings mit einer anderen Flächenzuordnung als das heute der Fall ist. Aus den Anfängen sind wenige Zeugnisse erhalten.

Folgende Gemarkungen und Gemeindeflächen sind dem Hegering zugeordnet:

  • Wennigsen
  • Argestorf
  • Bredenbeck
  • Degersen
  • Holtensen-Evestorf
  • Lemmie
  • Redderse
  • Sorsum

Das Gebiet umfasst ebenso von den Klosterforsten den Forstort Wennigsen und vom Niedersächsischen Forstamt Saupark den Forstort Georgsplatz. Beide bilden eine Fläche von ca. 1150 Hektar ab.

Zur Gemarkung Bredenbeck   gehören die Genossenschaftsjagd und die Eigenjagd der Freiherr Knigge`schen Miteigentümergemeinschaft , mit einer Größe von ca. 1500 Hektar. Ein weiterer Eigenjagdbezirk, die so genannte „Hahnsche Forst“ gehört zur Familie von Münchhausen aus Ihme- Roloven . Dieser Bezirk liegt zwischen dem Knigge`schen Forst und der Forstgenossenschaft Wennigsen-Argestorf.

Einige der Feldreviere sind von Landesstraßen und der S-Bahnstrecke Hannover-Haste durchschnitten, so dass hier immer wieder Fallwild zu beklagen ist.

Rotwild zeiht seine Fährte in unseren Waldrevieren, tritt aber auch an einigen Stellen unseres Hegerings in die Feldmark aus. Die Bewirtschaftung wird für diese Hochwildart gemeinschaftlich im „Rotwildring Großer Deister“ abgestimmt und geregelt. Hier ist das Hegeziel, einen waldverträglichen Wildbestand zu erreichen. Das Rotwild ist sehr störungsempfindlich und sucht vermehrt im Deister die Wildruhezonen auf oder ruhige Einstände, die nicht so sehr von Wanderern und anderen Erholungssuchenden aufgesucht werden.

Das Reh- und das Schwarzwild bilden die beiden Leitschalenwildarten und stellen den höchsten Streckenanteilen dar. Die Statistik weist hier über viele Jahre bei den Privatrevieren im Hegering beim Rehwild einen Durchschnitt von 105 Stücken und beim Schwarzwild von ca. 120 Stücken auf, wobei Letzteres durch den vermehrten Raps- und Maisanbau seit immer mehr zur Problemwildart wird.

Die Hasenstrecke hat seit 1990 kontinuierlich abgenommen trotz intensiver Prädatorenbejagung.

Wir beobachten mit Sorge den stetig anwachsenden Waschbärenbesatz, insbesondere in den Ortslagen.